Wer sich fragt, was zwei der bekanntesten deutschen Intellektuellen im Gespräch bewegt, landet schnell bei Lanz und Precht. Der ZDF-Podcast begleitet Markus Lanz und Richard David Precht seit 2021 durch die gesellschaftlichen Debatten – mal harmonisch, mal hitzig – und wirft Fragen zur Finanzierung und zu Prechts Kontroversen auf.
Start des Podcasts: 2021 ·
Folgenanzahl: über 200 ·
Dauer pro Folge: ca. 45–60 Minuten ·
Plattformen: Spotify, Apple Podcasts, YouTube ·
Produktion: ZDF
Kurzüberblick
- Der Podcast Lanz + Precht wird vom ZDF produziert und startete 2021 (Apple Podcasts (Podcast-Plattform)).
- Jede Folge dauert etwa 45–60 Minuten und erscheint wöchentlich freitags (podcast.de (Podcast-Verzeichnis)).
- Stand 2025 sind über 200 Folgen verfügbar (ZDF (öffentlich-rechtlicher Sender)).
- Ob Richard David Precht persönlich Millionär ist, ist nicht öffentlich bestätigt.
- Die genaue Höhe der Einnahmen von Lanz und Precht aus dem Podcast ist unbekannt.
- Die Hörerzahlen pro Folge werden nicht regelmäßig veröffentlicht.
- Die genauen Vertragsbedingungen zwischen ZDF und den Moderatoren sind nicht öffentlich.
- 2021: Start des Podcasts (Apple Podcasts).
- 2023: Medienberichte über ZDF-Lizenzgebühr von über einer Million Euro (FragDenStaat (Transparenz-Plattform)).
- 2025: Podcast läuft mit mehr als 200 Folgen (ZDF).
- Neue Folgen erscheinen weiterhin wöchentlich freitags.
- Die Debatte um die Finanzierung öffentlich-rechtlicher Podcasts bleibt aktuell.
- Prechts künftige öffentliche Äußerungen werden weiterhin kritisch beobachtet.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eckdaten zusammen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Podcastname | Lanz + Precht |
| Moderatoren | Markus Lanz und Richard David Precht |
| Produzent | ZDF |
| Start | 2021 |
| Folgen | über 200 (Stand 2025) |
| Format | Gespräch, ca. 45–60 Minuten |
| Lizenzkosten | über 1 Million Euro (Medienbericht) |
Was ist Lanz und Precht für ein Podcast?
Der Podcast Lanz + Precht ist ein wöchentlicher Talk des ZDF, in dem der Journalist und Talkshow-Moderator Markus Lanz und der Philosoph und Schriftsteller Richard David Precht gesellschaftspolitische Themen diskutieren (Apple Podcasts (führende Podcast-Plattform)). Die erste Folge erschien am 3. September 2021 (Apple Podcasts).
Wie ist das Format aufgebaut?
Jede Folge dauert etwa 45 bis 60 Minuten und erscheint jeden Freitag (podcast.de (Podcast-Verzeichnis)). Lanz und Precht sprechen ohne festes Skript, die Themen reichen von Zukunftsutopien über Politik bis zu Wirtschaft (podcast.de). Das ZDF beschreibt die Sendung als „Gedankenaustausch zweier Personen, die sich persönlich zugetan, aber nicht immer einer Meinung sind“ (Apple Podcasts).
Wer sind die Moderatoren?
- Markus Lanz – seit 2008 Moderator der gleichnamigen Talkshow im ZDF, bekannt für kritische Interviews (ZDF (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
- Richard David Precht – Philosoph und Bestsellerautor, hat seit 2012 eine eigene ZDF-Gesprächsreihe (ZDF (Sendung „Precht“)).
Seit wann gibt es den Podcast?
Der Podcast startete im September 2021 und hat inzwischen über 200 Folgen veröffentlicht (Apple Podcasts). Die regelmäßige Erscheinungsweise ist ein klares Zeichen für die Langlebigkeit des Formats.
Lanz + Precht ist kein klassischer Nachrichten-Podcast, sondern ein Debattier-Format mit persönlicher Note. Die Moderatoren bringen ihre eigenen Standpunkte ein – was den Reiz, aber auch die Angriffsfläche ausmacht.
Der Podcast lebt von der persönlichen Dynamik zwischen Lanz und Precht, die sowohl Anziehung als auch Reibung erzeugt.
Warum ist Richard David Precht umstritten?
Precht sorgt immer wieder mit provokativen Thesen für Schlagzeilen. Besonders seine Äußerungen zur Corona-Politik, zum Ukraine-Krieg und zu Gender-Fragen wurden von Medien und Publikum kritisiert (FAZ (Qualitätszeitung)). Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete mehrfach über die Kontroversen.
Welche Äußerungen sorgten für Kritik?
In der Corona-Krise relativierte Precht die Maßnahmen und bezweifelte den Nutzen von Lockdowns. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 plädierte er für eine schnelle diplomatische Lösung, was ihm den Vorwurf der Naivität einbrachte (ZDFheute (Nachrichtenredaktion des ZDF)). Seine Aussagen zur Geschlechterpolitik, etwa zur geplanten Selbstbestimmung von Geschlechtseinträgen, stießen auf breite Ablehnung (FAZ).
Wie reagierte die Öffentlichkeit?
Die Reaktionen reichten von verhaltenem Widerspruch bis zu offenen Boykottaufrufen. Einige Hörer wandten sich enttäuscht vom Podcast ab, andere forderten das ZDF auf, klarer Stellung zu beziehen (FragDenStaat (Transparenz-Plattform)). Die öffentlich-rechtliche Finanzierung des Podcasts rückte dadurch zusätzlich in den Fokus.
Hat der Podcast die Kontroversen beeinflusst?
Der Podcast selbst thematisiert die Kritik gelegentlich in eigenen Folgen. Markus Lanz konterte mehrfach mit der Bemerkung, dass Prechts Aussagen oft aus dem Zusammenhang gerissen würden. Ob der Podcast die öffentliche Wahrnehmung Prechts verstärkt oder abgemildert hat, ist nicht eindeutig zu beantworten.
„Der Atomausstieg ist einer der Urfehler vieler Probleme in Deutschland.“ – Markus Lanz im Podcast (Quelle: Audiorella-Blog)
Precht bleibt eine polarisierende Figur. Für das ZDF ist er ein Quotenträger, aber auch ein Reputationsrisiko: Wer den Podcast hört, muss sich mit der Person Precht arrangieren – oder sie zumindest aushalten.
Prechts Kontroversen sind kein Randphänomen, sondern prägen die öffentliche Wahrnehmung des Podcasts und seiner Finanzierung.
Was verdienen Lanz und Precht mit ihrem Podcast?
Die genauen Einkünfte von Lanz und Precht aus dem Podcast sind nicht öffentlich. Bekannt ist: Das ZDF zahlte laut Medienberichten über eine Million Euro für die Lizenz an den Podcast (FragDenStaat (Transparenz-Plattform)). Der Podcast ist werbefrei und wird aus Rundfunkbeiträgen finanziert.
Zahlt das ZDF eine Lizenzgebühr?
Ja. Der Betrag von mehr als einer Million Euro wurde durch eine Anfrage bei FragDenStaat öffentlich. Das ZDF bestätigte die Zahlung, machte aber keine Angaben zur Verteilung zwischen den Moderatoren (FragDenStaat).
Gibt es Werbeeinnahmen?
Nein. Der Podcast kommt völlig ohne Werbung aus. Die Finanzierung erfolgt vollständig über den Rundfunkbeitrag – also aus öffentlichen Geldern (ZDF). Das ist ein wesentlicher Unterschied zu kommerziellen Podcasts.
Wie hoch ist die Gesamtvergütung?
Die Aufteilung der Lizenzsumme zwischen Lanz und Precht ist nicht bekannt. Vermutlich erhalten beide eine jährliche Grundvergütung, eventuell ergänzt durch Erfolgsboni. Die genauen Vertragsdetails unterliegen der Geschäftsgeheimhaltung.
Die Finanzierung des Formats ist ein Dauerbrenner in der öffentlichen Diskussion: Für die einen ist sie ein legitimer Einsatz von Rundfunkgeldern für hochwertigen Journalismus, für andere ein Beispiel für die Verschwendung von Beitragsmitteln.
Die Millionensumme aus Rundfunkbeiträgen macht den Podcast zum Symbol für die Debatte um öffentlich-rechtliche Ausgaben.
Ist Precht Millionär?
Es gibt keine offiziell bestätigte Zahl zu Prechts Vermögen. Neben dem Podcast erzielt der Philosoph Einnahmen aus Buchverkäufen und Vorträgen (ZDF (Sendung „Precht“)). Die Bezeichnung „Millionär“ ist nicht belegt, aber angesichts des Millionen-Deals mit dem ZDF nicht ausgeschlossen.
Wie hoch ist Prechts Vermögen?
Eine konkrete Schätzung existiert nicht. Precht selbst hat sich dazu nie geäußert. Die Medienberichte über die ZDF-Lizenz legen nahe, dass er in den letzten Jahren erhebliche Summen eingenommen haben dürfte (FragDenStaat).
Welche Einnahmequellen hat er?
- Podcast – Lizenzzahlungen des ZDF
- Buchverkäufe – mehrere Bestseller (z.B. „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“)
- Vorträge – Honorare für Reden und Diskussionsrunden
- ZDF-Show „Precht“ – eigenes Gesprächsformat mit Gästen (ZDF)
Ist er einer der bestbezahlten Philosophen?
Im deutschsprachigen Raum dürfte Precht zu den finanzstärksten Philosophen zählen. Die Kombination aus Buchhonoraren, Vortragsgagen und dem Podcast-Deal hebt ihn deutlich über das übliche Gehalt eines Akademikers.
Trotz hoher Einnahmen ist Precht kein Unternehmer im klassischen Sinne. Sein Vermögen ist an seine öffentliche Präsenz gebunden – und damit an die Gunst der Medien und des Publikums.
Prechts finanzieller Erfolg hängt direkt von seiner medialen Sichtbarkeit ab, die durch den Podcast weiter gesteigert wird.
Ist Precht verheiratet?
Richard David Precht ist mit der Autorin Caroline Mart verheiratet (ZDF (Sendung „Precht“)). Das Paar lebt in Köln.
Wer ist Prechts Partnerin?
Caroline Mart ist Autorin und Journalistin. Sie ist bekannt für ihre Arbeiten zu gesellschaftlichen Themen.
Hat er Kinder?
Ja, Precht und Mart haben einen gemeinsamen Sohn, der 2016 geboren wurde.
Wie alt ist sein Sohn?
Stand 2025 ist der Sohn etwa 9 Jahre alt.
Prechts Privatleben ist weitgehend abgeschirmt, doch die Familie in Köln ist ein fester Bestandteil seines Hintergrunds.
„Gedankenaustausch zweier Personen, die sich persönlich zugetan, aber nicht immer einer Meinung sind.“ – ZDF über den Podcast (Quelle: Apple Podcasts)
Wer sich für die Entwicklung und Kontroversen des Formats interessiert, findet bei einen detaillierten Überblick über den Podcast einen detaillierten Überblick über den Podcast.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Folgen hat Lanz und Precht bisher?
Stand 2025 sind über 200 Folgen erschienen. Der Podcast startete 2021 und erscheint wöchentlich.
Wer produziert den Podcast Lanz und Precht?
Produziert wird der Podcast vom ZDF, dem öffentlich-rechtlichen Sender.
Auf welchen Plattformen ist der Podcast verfügbar?
Der Podcast ist auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und in der ZDF Mediathek verfügbar.
Kostet der Podcast etwas?
Nein, der Podcast ist werbefrei und wird aus Rundfunkbeiträgen finanziert. Das Hören ist kostenlos.
Wie oft erscheint eine neue Folge?
Eine neue Folge erscheint jeden Freitag.
Kann ich den Podcast auch als Video sehen?
Ja, der Podcast ist auch als Video auf YouTube und in der ZDF Mediathek abrufbar.
Gibt es eine Mediathek-Seite für den Podcast?
Ja, der Podcast ist in der ZDF Mediathek unter der Rubrik „Lanz + Precht“ zu finden.
Der Podcast Lanz + Precht bleibt ein Gradmesser für die Spannung zwischen öffentlich-rechtlichem Auftrag und persönlicher Kontroverse – und zeigt, wie stark ein Format von den Personen seiner Moderatoren geprägt wird.
