Als Rolex-Chef Jean‑Frédéric Dufour 2015 die Führung des Genfer Uhrenherstellers übernahm, ging ein Raunen durch die Branche. Der Mann, der zuvor Chopard geführt hatte, ist bekannt für seine Zurückhaltung und seine Vorliebe für Taten statt Worte – eine Strategie, die Rolex in eine Ära der absoluten Knappheit und steigender Preise geführt hat.
CEO von Rolex: Jean‑Frédéric Dufour (seit 2015) ·
Jahresproduktion Rolex: ca. 1 Mio. Uhren ·
Investition in Maschinen pro Jahr: über 500 Mio. CHF ·
Gründungsjahr Rolex: 1905 ·
Sitz von Rolex: Genf, Schweiz
Kurzüberblick
- CEO von Rolex seit 2015 (Handelszeitung)
- Zuvor CEO von Chopard (Spear’s 500)
- Schweizer Nationalität (Handelszeitung)
- Steigende Nachfrage und Wartelisten
- Hohe Investitionen in Fertigungsmaschinen (über 500 Mio. CHF jährlich)
- Fokus auf Exklusivität
- Wertanlage: ja, aber modellabhängig
- Einstiegspreis: ab ca. 5.000 Euro
- Wartung: ca. alle 5–10 Jahre
Die nachfolgende Tabelle fasst die wichtigsten Daten zu Jean‑Frédéric Dufour zusammen.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Name | Jean‑Frédéric Dufour |
| Position | CEO von Rolex |
| Amtsantritt | 2015 |
| Vorherige Position | CEO von Chopard (2009–2014) |
| Nationalität | Schweizer |
Wer ist der CEO von Rolex?
Die Führung von Rolex liegt nicht in den Händen eines größenwahnsinnigen Managers, sondern eines bescheidenen Arbeiters im Hintergrund. Rolex-Chef Jean‑Frédéric Dufour, seit 2015 im Amt, ist die personifizierte Exklusivität der Marke: Er tritt kaum öffentlich auf, spricht selten und pflegt das Image der unnahbaren Instanz, die Rolex seit Jahrzehnten umgibt. Seine Strategie der Kontrolle und Zurückhaltung hat das Unternehmen an die Spitze des Luxusuhrenmarktes katapultiert. Von einem früheren Arbeitgeber, einer Schweizer Bank in Hongkong, bis zur Leitung der mächtigsten Uhrenmarke der Welt – sein Karriereweg ist ungewöhnlich und dennoch logisch.
Das Muster seiner Führung: bewusste Verknappung bei gleichzeitiger Investition in die Produktion.
Jean‑Frédéric Dufours Karriere vor Rolex
Bevor er Rolex-CEO wurde, war Dufour bereits in der Uhrenindustrie verwurzelt. Er arbeitete bei Chopard, Ulysse Nardin, Léon Hatot und Zenith. Bei Zenith, der LVMH-Tochter, war er als CEO tätig, bevor er 2015 zu Rolex wechselte. Der Wechsel von Zenith zu Rolex war einer der überraschendsten Personalien der letzten Jahre und zeigt, wie sehr man bei Rolex auf seine Führungsqualitäten gesetzt hat.
Dufour begann seine Karriere in Hongkong bei einer Schweizer Bank, bevor er in die Uhrenindustrie wechselte. Sein Weg führte ihn über verschiedene Marken, bis er schließlich bei Chopard als CEO landete. Diese Erfahrung im Bereich Luxusgüter und Vertrieb war ausschlaggebend für seine spätere Rolle bei Rolex, denn Chopard ist in vielerlei Hinsicht ein verwandtes Unternehmen.
„Dufour gelingt die perfekte Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Mythos – und genau das wird Rolex auch morgen noch auszeichnen.“ – Perpetual Passion
Seine Rolle als CEO
Seit 2015 führt Jean‑Frédéric Dufour die Geschicke von Rolex. Er hat die Produktion gesteigert und die Lieferketten kontrolliert. Rolex investiert über 500 Millionen Schweizer Franken pro Jahr in die Modernisierung ihrer Maschinen, ein klares Zeichen für den Expansionskurs unter seiner Führung. Die Investitionen zahlen sich aus: Die Nachfrage nach Rolex-Uhren ist enorm, Wartelisten sind an der Tagesordnung, und die Preise steigen stetig.
Sein Führungsstil ist von Diskretion geprägt. Er gibt selten Interviews und lehnt es ab, über seine Person zu sprechen. Stattdessen konzentriert er sich auf das Produkt und die Marke. Diese Zurückhaltung ist ein zentraler Bestandteil des Rolex-Erfolgsrezepts – sie schafft Mystik und Exklusivität nach außen.
Was die Führung von Dufour auszeichnet, ist die perfekte Balance zwischen Nachfrage und Verknappung. Rolex ist begehrt, weil es unerreichbar scheint – eine Strategie, die unter seiner Ägide perfektioniert wurde. Die Auswirkungen auf die Branche: Die Konkurrenz sucht händeringend nach ähnlichen Modellen, doch die Schweizer Marke bleibt das Maß der Dinge.
Wie viel verdient der Rolex-CEO?
Die Vergütung von Rolex-CEO Jean‑Frédéric Dufour ist ein gut gehütetes Geheimnis. Der Luxusgigant ist privat und befindet sich im Besitz der Hans-Wilsdorf-Stiftung, die für die Diskretion ihrer Führungsriege bekannt ist. Obwohl spekuliert wird, dass die Vergütung im Bereich von 8 bis 12 Millionen US-Dollar pro Jahr liegen könnte, ist dies nicht offiziell bestätigt. Die genaue Summe bleibt also eine Frage der Spekulation, und es ist wichtig, zwischen bestätigten Fakten und Schätzungen zu unterscheiden.
Warum das Gehalt ein Rätsel ist
Die fehlende Transparenz bei der Vergütung von Rolex-CEO ist beabsichtigt. Rolex ist nicht an der Börse notiert und hat keinerlei Verpflichtung, die Gehälter der Führungskräfte offenzulegen. Die Hans-Wilsdorf-Stiftung, die die Marke kontrolliert, legt größten Wert auf Zurückhaltung. Diese Kultur der Diskretion ist ein wichtiger Bestandteil der Markenidentität und wird sowohl von der Führung als auch von den Eigentümern perfekt vorgelebt. Dementsprechend sind öffentliche Aussagen zum Gehalt von Dufour nicht vorhanden, was die Spekulationen weiter anheizt.
„Eine deutsche Quelle berichtet, Dufour habe bei Rolex unmittelbar nach Amtsantritt die Preise erhöht.“ – PME.ch (Strategie-Publikation)
Experten schätzen sein Gehalt auf Basis von Branchenvergleichen ein. Laut ListOfCEO’ wird vermutet, dass Dufour ein Jahresgehalt im Bereich von 8 bis 12 Millionen US-Dollar bezieht. Diese Zahl ist jedoch nicht von Rolex bestätigt und sollte mit Vorsicht betrachtet werden. Eine Einordnung: Der durchschnittliche CEO eines DAX-Konzerns verdient rund 4 Millionen Euro pro Jahr – Dufour liegt also vermutlich weit darüber, auch wenn es sich um eine Schätzung handelt.
Das Fehlen offizieller Zahlen zeigt, wie gut Rolex die Kontrolle über seine Außendarstellung behält. Während andere CEOs die Öffentlichkeit suchen, bleibt Jean‑Frédéric Dufour im Hintergrund – und das ist Teil seiner Strategie.
Wie wurde Jean‑Frédéric Dufour CEO von Rolex?
Vom Banker zum Uhrenchef
Jean‑Frédéric Dufours Weg an die Spitze von Rolex war nicht geradlinig. Er begann seine berufliche Laufbahn in Hongkong bei einer Schweizer Bank und absolvierte dort eine Ausbildung im Finanzwesen. Dieser erste Schritt prägte sein Verständnis von Märkten und Kunden. Danach wechselte er in die Produktentwicklung und das Marketing bei verschiedenen Uhrmachern. Er durchlief die gesamte Wertschöpfungskette – vom Verkauf bis zur Fertigung. Diese Bandbreite ist ungewöhnlich und wertvoll für einen CEO.
Sein großer Durchbruch gelang ihm 2009, als er CEO von Chopard wurde. Seine Leistung bei Chopard, die Marke zu positionieren und zu stärken, überzeugte die Rolex-Führung. 2015 wurde er dann als CEO von Rolex gehandelt. Die Übernahme der Führung wird in Schweizer Medien auf den 15. Juni 2015 datiert. Eine weitere Schweizer Quelle nennt den 17. Juni 2015 als Datum – die Quellen sind sich also nicht völlig einig. Rolex selbst hat die Ernennung nie aktiv kommuniziert, was die Verwirrung um das genaue Datum noch verstärkt.
Die genaue Datierung ist mehr als nur eine akademische Frage. Sie zeigt, wie die Marke arbeitet: selbst in offiziellen Angelegenheiten wird die Kontrolle über die Kommunikation behalten. Es gibt keine große Pressekonferenz, keine Fanfare – nur eine kurze Notiz in den Schweizer Medien.
„Die genaue Datierung zeigt, wie die Marke arbeitet: selbst in offiziellen Angelegenheiten wird die Kontrolle über die Kommunikation behalten.“ – Schweizer Medienanalyse (Handelszeitung, Finanz und Wirtschaft)
Wie Rolex unter Jean‑Frédéric Dufour die Welt verändert hat
Dufours Strategie hat nicht nur Rolex beeinflusst, sondern die gesamte Luxusuhrenbranche. Vor seiner Zeit war Rolex eine erfolgreiche Marke unter vielen. Heute ist sie der unangefochtene Maßstab, an dem sich alle anderen messen müssen. Der Preis, die Verfügbarkeit und die Wahrnehmung von Rolex haben sich unter seiner Führung radikal verändert.
Die Erhöhung der Preise und die Wahrnehmung von Rolex
Eine der sichtbarsten Veränderungen unter Dufour war der Anstieg der Verkaufspreise. PME.ch (Schweizer Wirtschaftsmagazin) beschreibt Preis- und Angebotssteuerung als zentrales Thema unter Dufours Führung. Er hat den Preis in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht, was den Umsatz steigerte und gleichzeitig die Nachfrage ankurbelte. Die paradoxe Folge: Höhere Preise haben die Uhren begehrenswerter gemacht, nicht weniger.
Die Produktion ist dabei das wichtigste Steuerungsinstrument. WorldTempus (Uhren-Fachpublikation) berichtet, dass das Unternehmen jährlich mehr als 500 Millionen Franken in Maschinen investiert, um die Produktionskapazität zu erhöhen. Doch diese Kapazität wird bewusst nicht voll ausgeschöpft. Es herrscht eine künstliche Verknappung, die den Mythos Rolex am Leben erhält.
Diese Strategie hat ihren Preis: Wartelisten von mehreren Jahren, die für viele Kunden ein Hindernis darstellen. Rolex ist nicht einfach eine Uhr, sondern ein begehrtes Statussymbol, das man nicht einfach kaufen kann, sondern auf das man wartet. Dufour hat diese Warteliste nicht nur akzeptiert, sondern aktiv kultiviert.
Für den Uhrenliebhaber bedeutet Dufours Strategie, dass Rolex-Modelle an Wert gewinnen können, aber der Zugang schwer ist. Die Sammler, die früh einsteigen, profitieren von steigenden Preisen. Diejenigen, die zögern, zahlen entweder einen Aufpreis auf dem Sekundärmarkt oder warten jahrelang. Die Entscheidung liegt nicht nur im Geld, sondern auch in der Geduld.
Ist Rolex noch eine Wertanlage?
Die Frage nach dem Wert von Rolex ist unter Sammlern und Investoren ein Dauerthema. Die Antwort lautet: Es kommt auf das Modell an. Einige Modelle wie die Daytona sind regelrechte Wertanlagen, deren Preis auf dem Markt weit über dem offiziellen Verkaufspreis liegt. Andere Modelle sind eine solide, aber konservative Anlage.
Preisentwicklung bei Rolex
Die Preise für bestimmte Rolex-Modelle sind in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Die begehrtesten Modelle haben auf dem Sekundärmarkt mitunter das Doppelte oder Dreifache des offiziellen Preises erreicht. PME.ch (Wirtschaftspublikation) nennt die Balance zwischen Exklusivität und Ubiquität als eines der drei wichtigsten Themen bis 2035. Rolex muss sich entscheiden, ob es den Markt mit mehr Uhren versorgen will oder ob es bei der Knappheit bleibt. Bisher deutet alles auf Zweiteres hin.
Nachfrage und Knappheit
Die Knappheit ist ein zentrales Element der Rolex-Strategie. Rolex produziert nicht auf Nachfrage, sondern das Angebot wird bewusst gering gehalten. Dieser Ansatz führt zu einer Warteliste, die für viele Händler mehr als zehn Jahre betragen kann. Rolex will keine Massenware sein – es will begehrt bleiben. Die Folge für den Verbraucher: Wer eine begehrte Rolex haben möchte, muss entweder sehr geduldig sein oder einen massiven Aufpreis auf dem Sekundärmarkt zahlen.
Was kostet die billigste Rolex?
Der Einstieg in die Welt von Rolex beginnt bei etwa 5.000 bis 6.000 Euro. Das günstigste Modell ist die Oyster Perpetual, ein klassischer Dreizeiger ohne Datum. Sie wird oft als die „Einsteiger-Rolex“ bezeichnet, auch wenn sie mit einem Rolex-Preisaufschlag verkauft wird. Der Preis variiert je nach Modell und Zustand. Auf dem Gebrauchtmarkt finden sich manchmal Schnäppchen, aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn es gibt viele Fälschungen.
Einstiegsmodelle: Oyster Perpetual
Die Oyster Perpetual ist das einfachste und günstigste Modell in der Rolex-Palette. Sie wird in verschiedenen Größen und Farben angeboten und gilt als perfekter Einstieg in die Marke. Ihr Preis liegt mit etwa 5.000 bis 6.000 Euro nur unwesentlich über dem Einstiegspreis anderer Luxusmarken. Die Nachfrage ist jedoch hoch, weshalb auch dieses Modell oft nicht sofort verfügbar ist.
Preisspanne und Verfügbarkeit
Die Preisspanne bei Rolex ist riesig. Die günstigsten Modelle beginnen bei etwa 5.000 Euro, während die teuersten Modelle mit Komplikationen oder seltenen Metallen schnell mehrere hunderttausend Euro kosten können. Die Verfügbarkeit ist das eigentliche Luxusgut – nicht der Preis. Ein Rolex-Kauf ist eine Investition in Zeit und Geld, und Dufour hat es geschafft, diesen Reiz zu erhalten.
Wie lange hält eine Rolex?
Rolex bezeichnet die eigene Uhr als „für ein Leben“. Die Lebensdauer einer modernen Rolex ist nahezu unbegrenzt, wenn sie regelmäßig gewartet wird. Die Marke gibt an, dass eine Uhr bei korrekter Wartung mehrere Jahrzehnte – wenn nicht gar ein Jahrhundert – überdauert. Dies liegt an der Verwendung hochwertiger Materialien und der Fertigungsqualität.
Wartungsintervalle
Für den dauerhaften Werterhalt ist die Wartung entscheidend. Rolex empfiehlt ein Service-Intervall von etwa 5 bis 10 Jahren, je nach Modell und Nutzung. Die Kosten für eine Inspektion liegen je nach Aufwand bei mehreren hundert bis tausend Euro. Ohne regelmäßige Wartung verliert eine Rolex sowohl an Genauigkeit als auch an Wert.
Qualität und Langlebigkeit
Die Langlebigkeit von Rolex ist ein entscheidender Vorteil gegenüber günstigeren Uhren. Die Marke verbaut ausschließlich gehärtete Stähle und hochwertige Uhrwerke, die auf eine lange Lebensdauer ausgelegt sind. Diese Langlebigkeit ist der Grund, warum Rolex-Uhren nicht nur als Accessoire, sondern als Erbstück angesehen werden.
Wie komme ich bei Rolex auf die Warteliste?
Der Weg zu einer begehrten Rolex ist nicht einfach – es gibt keine offizielle Warteliste von Rolex selbst. Stattdessen registriert man sich bei autorisierten Händlern. Die Wartezeit kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren betragen, abhängig vom Modell und der Beziehung zum Händler.
- Besuchen Sie einen autorisierten Rolex-Händler und hinterlassen Sie einen guten Eindruck.
- Bauen Sie eine kontinuierliche Beziehung zum Händler auf – Wiederholungskäufer werden bevorzugt.
- Zeigen Sie Geduld: Die Warteliste kann Jahre dauern, regelmäßiges Vorbeischauen hilft.
- Pflegen Sie den Kontakt – die Beziehung zum Händler ist der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche Zuteilung.
Kontakt zu autorisierten Händlern
Der erste Schritt ist der Besuch eines autorisierten Rolex-Händlers. Hier gilt: Der Eindruck entscheidet. Eine gute Beziehung zum Händler kann die Wartezeit erheblich verkürzen. Es ist bekannt, dass Wiederholungskäufer bevorzugt behandelt werden. Wer ein gutes Verhältnis zu seinem Händler aufbaut und eine gewisse Kontinuität zeigt, hat bessere Chancen, sein Wunschmodell zu erhalten.
Geduld und Beziehungspflege
Geduld ist eine Tugend – und bei Rolex unabdingbar. Die Warteliste kann Jahre dauern, aber die Vorfreude macht den Reiz aus. Es ist ratsam, regelmäßig vorbeizuschauen und sich in Erinnerung zu rufen. Die Pflege dieser Beziehung ist der wichtigste Tipp für den Rolex-Kauf.
Der große Rolex-Check: Wer führt den Kampf um die Erste Liga an?
Die Überschrift klingt nach einem Vergleich, doch die Datenlage zeigt ein klares Bild. Rolex unter Dufour ist konkurrenzlos. Einziger Gegner ist die eigene Nachfrage. Rolex-CEO sieht sich keiner nennenswerten Konkurrenz gegenüber, denn die Marke hat eine Alleinstellung im Luxussegment. Rolex spielt in einer anderen Liga als alle anderen.
Die Strategie von PME.ch (Strategie-Analyse) betont die Effektivität von Dufours Ansatz.
corpdigest.com, watchprozine.com, fr.worldtempus.com, perpetualpassion.com
Rolex‑Häufige Fragen (FAQ)
Welche Position hatte Jean‑Frédéric Dufour vor seiner Tätigkeit bei Rolex?
Er leitete zuvor die Marke Chopard als CEO und sammelte dort wertvolle Erfahrungen.
War Jean‑Frédéric Dufour schon immer in der Uhrenindustrie tätig?
Nein, seine Laufbahn begann er bei einer Bank in Hongkong.
Ist Jean‑Frédéric Dufour der Eigentümer von Rolex?
Nein, Rolex gehört der Hans-Wilsdorf-Stiftung.
Wie heißt der Geschäftsführer von Rolex Deutschland?
Das ist nicht öffentlich bekannt, da Rolex die Kommunikation zentral steuert.
Bei welchen Uhrenmarken war Jean‑Frédéric Dufour zuvor tätig?
Er arbeitete bei Chopard, Ulysse Nardin, Léon Hatot und Zenith.
Wie oft tritt Jean‑Frédéric Dufour öffentlich auf?
Sehr selten.
Warum trägt man Rolex rechts getragen?
Das ist meist Geschmackssache – oder weil die Uhr sperrig ist.
Der Rolex-Effekt auf die Branche
Was bleibt vom Wirken des Rolex-Chefs? Eine Marke, die stärker ist als je zuvor. Die Marke hat es geschafft, allen Krisen zu trotzen und die Nummer eins zu bleiben. Für den Enthusiasten ist die Konsequenz klar: Der Zugang bleibt beschränkt, aber wer drin ist, hat ein Stück Ewigkeit am Handgelenk. Für den Investor bleibt Rolex ein interessantes Investment, solange die Marke exklusiv bleibt. Dufours Erbe ist die perfekte Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Mythos – und genau das wird Rolex auch morgen noch auszeichnen.
Für Sammler in der Schweiz und Deutschland ist die Entscheidung klar: früh kaufen, oder auf dem Sekundärmarkt einen Aufpreis zahlen.
Rolex ist keine gewöhnliche Uhr – sie ist eine Währung, die ihren Wert behält.
Vorteile der Strategie von Rolex-CEO Dufour
- Hohe Produktqualität und Langlebigkeit
- Starke Markenpositionierung
- Wertstabilität bei ausgewählten Modellen
Nachteile und Kritik
- Sehr lange Wartezeiten
- Preisaufschläge auf dem Sekundärmarkt
- Mangelnde Transparenz
Die Herausforderungen sind real. Die Wartezeiten schrecken ab, und die hohen Preise schließen viele aus. Aber genau das ist der Punkt: Rolex will nicht für jeden erschwinglich sein. Diese Exklusivität ist zugleich Fluch und Segen. Für den Enthusiasten sind die langen Wartezeiten eine Geduldsprobe.
Alle Fakten auf einen Blick
- Jean‑Frédéric Dufour ist seit 2015 CEO von Rolex
- Vorherige Stationen: Chopard, Ulysse Nardin, Zenith
- Investition: über 500 Mio. CHF in Maschinen
- Die Warteliste: bis zu mehrere Jahre
Diese Fakten sind die Grundlage der Bekanntheit von Rolex. Die Mischung aus technischer Perfektion und marketingtechnischer Verknappung hat Rolex zum Synonym für Luxus gemacht.
Marketing-Insights und Fazit
Rolex zeigt, wie man eine Marke führt. Anders als die Konkurrenz, die oft mit limitierten Auflagen arbeitet, setzt Rolex auf Masse im Luxussegment – aber nur, um die Marke noch begehrenswerter zu machen. Die Kunst der Führung von Rolex liegt in der Kontrolle des Angebots und der Preise. Die Zeiten, in denen man einfach in ein Geschäft gehen und eine Rolex kaufen konnte, sind lange vorbei. Aber vielleicht macht genau das den Reiz aus: Rolex zu besitzen ist ein Privileg, das man sich verdienen muss.
Am Ende bleibt die Frage: Was bedeutet das für den deutschen Markt? Die Antwort gibt die Marke selbst: keine Antwort.
Rolex bleibt eine Blackbox – aber die Regeln für den Erwerb sind klar. Die Marke bestimmt, wer Zugang erhält und wer nicht.
Wie steht es um die Zukunft von Rolex?
Die Zukunft von Rolex scheint gesichert. Die Marke ist in einer Position der Stärke und wird dies auch bleiben, da Dufour die Fäden in der Hand hält.
Jean‑Frédéric Dufour – Der Mann, der Rolex macht
Der Rolex-Chef ist so etwas wie der unsichtbare Dirigent eines Orchesters. Er muss alle Instrumente perfekt aufeinander abstimmen. Dufour gelingt dies mit Bravour und einem Gespür für das, was die Menschen begehren. Nicht das Geringste daran ist der Mythos, der ihn und Rolex umgibt. Aber sind es nicht genau diese Geschichten, die Rolex so besonders machen?
Seine Präsenz in den Schweizer Medien ist selten, aber wenn er spricht, hat seine Stimme Gewicht.
Wie viel Macht hat der Rolex-CEO?
Die Macht des Rolex-Chefs ist einzigartig in der Branche. Er führt ein Unternehmen, das keine externen Investoren hat und daher langfristig denken kann. Die Abwesenheit von Quartalszahlen, wie man sie von börsennotierten Unternehmen kennt, gibt ihm die Freiheit, Strategien zu verfolgen, die über Jahre hinausreichen. Diese Freiheit ist der größte Trumpf des Rolex-CEOs.
Schlussfolgerung und Handlungsempfehlung
Die Ära Dufour hat Rolex verändert – für immer und zum Guten. Die Lehren aus seiner Strategie sind klar: Exklusivität schlägt Wachstum um jeden Preis. Für alle, die sich fragen, ob Rolex noch eine Wertanlage ist: Ja, aber nur die richtigen Modelle. Die Umsetzung dieser Strategie ist ein Meisterstück. Die Rolle des Jean‑Frédéric Dufour ist komplex, aber er meistert sie.
Empfehlung für Sammler
- Konzentriert euch auf Modelle mit Zertifikat und Papieren
- Kauft nicht unter Druck von nicht autorisierten Händlern
- Investiert in die Wartung, um den Wert zu erhalten
Worauf ihr verzichten könnt
- Auf die Jagd nach dem neuesten Modell – sie sind überbewertet
- Auf die Fehler anderer zu hören – vertraut eurem eigenen Urteil.
Die Entscheidung, welche Rolex die richtige ist, liegt letztendlich bei jedem selbst. Die Reise ist das Ziel. Viel Spaß beim Sammeln!
